Mittwoch, 22. Februar 2012

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Ein Carport, harmonisches Gesamtkonzept und attraktive Alternative zur Garage
Die traditionelle Bauweise eines Einfamilienhauses umfasste früher neben dem Wohnbereich fast immer auch eine Einzel- oder Doppelgarage. Architektonisch wirkt dieses Design mit der gleich angebauten Garage aber oft recht hausbacken und schwerfällig, und viele entscheiden sich beim Hausbau dem optischen Erscheinungsbild zuliebe dann gegen eine Garage.


Das Bedürfnis, sein Auto dann dennoch nicht ungeschützt im Freien stehen zu lassen und der Witterung auszusetzen, führt dann oft zur Suche nach alternativen Lösungen zur fehlenden Garage. Ein Carport ist dabei eine ziemlich gute Möglichkeit. Das Design lässt sich hinsichtlich Bauweise, verwendetem Material und Bauart perfekt an den Stil des Hauses anpassen. In vielen Fällen setzt der Carport sogar einen bewusst gestalteten optischen Akzent, der das Gesamtbild harmonisch abrunden kann. Den Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Ein aus Holz errichteter, ans Haus angebauter Carport kann sich beispielsweise harmonisch an ein Holzhaus anfügen, auf dem Dach können ein Schotterbelag und Grünpflanzen dann noch einen zusätzlichen schönen Akzent setzen - und wenn man möchte, kann man das Dach dann sogar als eine vom Haus begehbare Sonnenterrasse nützen. Ein Carport aus Metall kann durch seine klare, nüchterne Linienführung und seine Formensprache umgekehrt wiederum einem modernen Haus wesentlich mehr Konturen verleihen, als es sonst optisch alleinstehend hätte.
Der Harmonie kann man aber nicht nur mit Bauweisen und den verwendeten Materialien gerecht werden, auch die Platzierung des Carports spielt eine wesentliche Rolle für den Gesamteindruck. Je nachdem wie nahe oder weit entfernt vom Haus, und in welchem Winkel zur Grundlinie des Hauses er errichtet wird, kann ein Carport den optischen Eindruck ganz verschiedenartig beeinflussen.
Bei ans Haus angebauten Garagen hingegen gibt es diese Möglichkeiten nicht - keine von ihnen. Die verwendeten Baumaterialien müssen, ebenso wie die Gestaltung der Garagenfassade, an das Haus angepasst werden, und eine Bauweise aus Holz ist hierzulande bei Garagen behördlich gar nicht erlaubt. Letzten Endes bleibt einem beim Bau einer zusätzlichen Garage architektonisch nur, den recht unansehnlichen Klotz optisch so weit wie möglich in den Hintergrund zu drängen, um die Wirkung des Baustiles seines Hauses so wenig wie möglich zu stören. Die Erfüllung dieser Aufgabe ist aber oft sogar für gute Architekten eine schwere Herausforderung - und an die Kosten darf man dabei gleich gar nicht denken.
Was wäre also leichter, als all diese Schwierigkeiten gleich von vorneherein mit einem gut gestalteten Carport zu umgehen - und noch dazu für einen Bruchteil der Kosten, die der Bau einer Garage verschlingen würde.
 
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